Güteklassen des Olivenöls

 

 

Olivenöl wird nach verschiedenen Qualitätsstufen klassifiziert. Neben Geschmack und Geruch ist vor allem der Gehalt an freien Fettsäuren entscheidend.

 

 

Natives Olivenöl Extra oder Extra Virgin Olivenöl

 

 Die höchste Qualitätsstufe: ausgereifte Oliven werden innerhalb kurzer Zeit nach der Ernte sorgsam gepreßt.

 

Freie Fettsäuren

 

Es gilt: je weniger Säure, desto besser

 

Eine schonende Behandlung bei Ernte, Lagerung und Verarbeitung verringert die Entstehung von freien Fettsäuren.

 

Freie Fettsäuren bis zu 0,8% pro 100g Öl 

 

Peroxidzahl (gemessen in meq O2/kg)

 

gibt an, wie weit der Oxidationsprozess des Öls fortgeschritten ist.

 

Je niedriger die Peroxidzahl ist, desto besser ist das Öl.

 

Höchstwert für Natives Olivenöl Extra: 20 meq O2/kg

 

 Natives Olivenöl oder Virgin Olivenöl

  

Geschmack ist weniger fruchtig, die Geschmacksvielfalt ist etwas geringer.

 

Freie Fettsäuren bis zu 2% pro 100g Öl

 

Lampantöl oder Olivenöl

 

 Minderwertiges Olivenöl, das nicht mehr zum Verzehr geeignet ist. Geschmack ist flach, keine Intensität der Frucht mehr spürbar, teilweise schlecht riechend.

 

Laut Gesetz darf es erst nach einem chemischen Raffinierungsprozeß als Speiseöl verkauft werden.

 

Freie Fettsäuren mehr als 2% pro 100g Öl

 

 Oliventresteröl

 

 Wird aus Preßrückständen und Kernen gewonnen und kann nur durch Raffination zum Verzehr frei gegeben werden.