Olivenöl - Nektar der Götter

 

 

 Nach einem griechischen Mythos gewann Pallas Athene, die Göttin der Weisheit, einen Wettstreit, indem sie auf der Akropolis einen Ölbaum pflanzte und so dem Göttervater Zeus ein unvergängliches Geschenk brachte.

 

Bis heute wächst an dieser Stelle ein Olivenbaum als Symbol für Hoffnung, Frieden, Wohlstand und Fruchtbarkeit.

 

Ob es noch jener ist, der von Pallas Athene gepflanzt wurde? Darüber können wir nur spekulieren, auch über das Alter mancher Olivenbäume, die auf mehrere tausend Jahre geschätzt werden.

 

Olivenbäume sind äußerst genügsam, wachsen auf steinigen Böden und passen sich Hitze, Trockenheit, aber auch  großen Wassermengen an.

 

Sie geben uns durch ihre Stärke und Robustheit tiefen Halt und Standfestigkeit. Oliven und Olivenöl wirken allgemein stärkend und werden zur Regeneration nach Erschöpfungszuständen und Krankheit empfohlen.

 

Schon in der Antike nutzte man die heilende und stärkende Kraft des Olivenöls. Die Griechen setzten es bei zahlreichen Krankheiten ein, wie beispielsweise bei Magenbeschwerden oder Zahnfleischbluten und verwendeten Olivenöl als Schönheitsmittel.

 

  

Olivenbaum als Symbol des langen Lebens und des Friedens

 

 

Griechische Athleten unterzogen sich vor den olympischen Spielen einer „Olivenöldiät“. Sie nahmen reichlich Olivenöl zu sich, rieben ihre Körper damit ein und heilten ihre Wunden. Und schließlich war der Siegeskranz aus Olivenölzweigen geflochten, ein Symbol für Kraft und Stärke.

 

Die Symbolkraft des Olivenbaums und seiner Früchte ging weit über die Antike hinaus und ist bis heute ein Mythos geblieben. Wurden früher Könige mit geweihtem Olivenöl gesalbt, ist es bis heute Brauch, bei wichtigen religiösen Zeremonien Olivenöl einzusetzen: bei der Taufe, bei der Firmung und bei der Krankensalbung.  

 

Im Neuen und Altem Testament finden sich zahlreiche Hinweise auf die besondere Kraft des Olivenbaums. Die Taube mit dem Olivenzweig in ihrem Schnabel als Zeichen des Friedens und der Versöhnung ist bis heute fest in unserem Weltbild verankert.